Sieben neue Hospizbegleiterinnen ausgebildet

Großes Lob für das engagierte Schulungsteam

„Dank Dir und dem Schulungsteam wurde dieser Lehrgang in diesen unruhigen Zeiten der Corona-Pandemie zu etwas Besonderem!“ Mit diesen Worten bedankte sich eine Teilnehmerin bei Gudrun Weigand, der Koordinatorin des Hospizvereins Main-Spessart. Und die Zeit der Schulung war in dieser unruhigen Zeit tatsächlich nicht einfach: Nach einem Auftaktwochenende im September vergangenen Jahres und einigen Schulungsabenden konnte das folgende Schulungsprogramm über Monate ausschließlich online erfolgen. Bei einigen Themen, die besonders die Emotionen der Teilnehmerinnen ansprachen, war der Onlineunterricht schwierig und sehr anstrengend – auch für die Referenten*innen. Trotzdem sei die gemeinsame Zeit für die kleine Gruppe überaus bereichernd gewesen. So die übereinstimmende Aussage der Teilnehmerinnen. Erst die beiden letzten Schulungsabende mussten nicht virtuell, sondern durften live im Schulungsraum der Geschäftsstelle in Karlstadt stattfinden.

„Ich konnte schon so Vieles, auch für den Umgang und die Kommunikation mit den Menschen in meiner Nähe, umsetzen“, so die Aussage einer weiteren Teilnehmerin: „Vielen Dank für gute Denkanstöße, neue Blickwinkel auf das Leben und für eine Fülle von Fachinformationen.“ Auch das 10-stündige Praktikum, bei dem die Teilnehmerinnen Erfahrungen in der Nähe von Kranken und Sterbenden sammeln konnten, wurde von allen als sehr interessant und bereichernd umschrieben.
Vorsichtige Bedenken und Ängste, ob man bei einer Sterbebegleitung auch wirklich alles richtig machen würde, konnten von Heribert Zeller, dem Vorsitzenden des Hospizvereins Main-Spessart, zerstreut werden: Jeder Ehrenamtliche könne auch Fehler machen, so Zeller, denn aus Fehlern lernen wir. „Seid mutig, denn ihr seid bei dieser Arbeit behütet und jeder von uns ist in seinem Denken und Handeln niemals perfekt und vollkommen.“
Die Teilnehmerinnen bedankten sich mit ganz individuellen Geschenken beim Schulungsteam und alle wollen sich in irgendeiner Weise für die vielfältigen Facetten der Hospizarbeit engagieren.

Informationen über den neuen Hospizbegleiterkurs, der im Herbst beginnt, sind jederzeit möglich über das Hospiztelefon

0171 7349108.
Die neuen Hospizbegleiter sind:
Sandra Amrhein-Inderwies aus Frammersbach, Andrea Herrmann aus Lohr, Angelika Kweseleit aus Gemünden, Alexandra Seltsam aus Karlstadt, Sr. Ulrike Stein aus Lohr, Veronika Wirth aus Ruppertshütten, Lisa Wirzberger aus Partenstein.

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Monatstreffen der Hospizbegleiter in Laudenbach
ASB-Würzburg stell den „Wünschewagen“ vor.

Nach monatelangen Einschränkungen durch die Corona-Regeln war endlich wieder ein Monatstreffen der aktiven Hospizbegleiter des Hospizvereins Main-Spessart möglich. Um die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, wurde für den abendlichen Treff die Mehrzweckhalle in Laudenbach angemietet.
20 Ehrenamtliche besuchten das Treffen. Neben aktuellen Informationen durch die Koordinatorin des Hospizvereins, Frau Gudrund Weigand, stand das Projekt „Wünschewagen – wünsche wagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes Würzburg-Mainfranken im Mittelpunkt

Barbara Kopriva und Herbert Berger stellten das Projekt vor. Seit 2014 erfüllt das rein ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes schwerstkranken Menschen einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. Dabei komme es nicht selten zu rührenden Momenten und bewegenden Geschichten, die den Angehörigen und ehren-amtlichen Helferinnen und Helfern für immer in Erinnerung bleiben, erzählt Barbara Kopriva.

Viele tausend Kilometer sind die mobilen Wunscherfüller bereits gerollt, die Reise ging sogar bis nach Finnland oder Irland und immer wieder ans Meer. Aber es gibt auch Ziele, die uns ganz banal vorkommen, für Schwerstkranke aber oft unerreichbar scheinen: einfach noch mal nach Hause, noch einmal zum Lieblingsverein, noch einmal ins Lieb-lingsrestaurant.

Zum Schluss stellte Gudrun Weigand, an die Hospizbegleiter gewandt, fest:

Wichtig ist, dass ihr das Projekt Wünsche-wagen kennt, denn in eurer Begleiterpraxis könnte tatsächlich ein besonderer Wunsch des Schwerkranken benannt werden, den wir mit Hilfe der Wunscherfüller realisieren können.“

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Herbstausflug Hospizverein Main-Spessart

Fachinformationen und Kultur in Münnerstadt

Fast 30 Vereinsmitglieder waren der Einladung des Hospizvereins Main-Spessart zum Herbst-ausflug gefolgt. Die Busreise führte in diesem Jahr nach Münnerstadt. Ziel war das Bundes-ausbildungszentrum für Bestatter. In den neuen und freundlichen Räumen der Schule informierte die Leiterin der Einrichtung, Frau Sandra Heinze, die Besucher über das umfassende Bildungs-angebot der Schule. Etwa 500 Lehrlinge nehmen pro Jahr an vielfältigen Schulungsmaßnahmen teil. Sei es als überbetriebliche Weiterbildung im Ausbildungsberuf oder an unterschiedlichen Fortbildungen im Bestattungswesen. Das Ausbildungsspektrum reicht dabei von kaufmännischen Lerninhalten über verschiedene handwerkliche Lernelemente bis in den Bereich Dekoration und Aufbahrung in einer Übungskapelle. Die Besucher waren beeindruckt von der freundlichen und einfühlsamen Atmosphäre des Hauses. Nach einer kurzen Kaffeepause erlebten die Reisenden noch eine Führung durch das mittelalterliche Städtchen. Abschluss war schließlich das gemütliche Beisammensein bei gutem Essen und Trinken in einem Restaurant. Heribert Zeller, der 1. Vor-sitzende des Hospizvereins Main-Spessart, verabschiedete am Abend die Mitreisenden und betonte, der jährliche Herbstausflug pflege die kollegiale Zusammenarbeit der Hospizbe-gleiter*innen und sei ein kleines Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit.

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