25 Jahre Hospizverein Main-Spessart
Jubiläumskonzert „Harfe und Poesie“

Der Hospizverein Main-Spessart wird sein Jubiläumsjahr mit einigen besonderen Angeboten im Landkreis Main-Spessart feiern. Mit Fachvorträgen und einigen musikalischen Veranstaltungen soll die Hospizarbeit als wichtige Facette des Lebens den Menschen nahe gebracht und präsent gehalten werden Ein besonderer Höhepunkt wird am 28. April das Konzert „Harfe und Poesie“ mit der bekannten Harfenistin Anne Kox-Schindelin im Alten Rathaussaal in Karlstadt sein.

Die Hospizbegleiter hatten die Idee, die umfangreiche Hospizarbeit mit klassischen und bekannten Texten aus dem Bereich Lyrik und Prosa zu verknüpfen. Aus verschiedenen Themenfeldern haben die Planer Texte von namhaften Schriftstellern wie Hermann Hesse, Rainer-Maria Rilke oder Erich Kästner ausgewählt. Dabei konzentrierten sich die Planer auf die Bereiche: Lebensfreude und Dankbarkeit, Abschied / Trauer und Neubeginn, Aufblühen und Wachsen. Denn praktische Hospizarbeit konfrontiert die Menschen nicht nur mit bedrückenden Themen wie Sterben und Tod, sondern begleitet Betroffene in eine intensive Welt der Achtsamkeit und Zuwendung. Die besondere Herausforderung bei der Gestaltung des Konzertprogramms bestand also darin, in der Welt der Literatur Texte zu finden, die von der Harfenistin Anne Kox-Schindelin musikalisch begleitet und ergänzt werden. Dabei wird die Künstlerin auf eine Fülle von unterschiedlichsten Musikstücken aus dem Repertoire ihrer langjährigen Berufserfahrung zugreifen.

Die Konzertbesucher dürfen somit einen ganz besonderen Abend erwarten, ein Fest, bei dem Phantasie und Sinne gleichermaßen in außergewöhnlicher Weise angesprochen werden, ein „Ohrenschmaus“ der Musik und Poesie.

Kartenreservierungen

sind ab sofort möglich über hospiz@bnmsp.de oder über das Hospiztelefon 0171 7349108. Der Eintritt ist frei, der Hospizverein bittet um Spenden für die ehrenamtliche Arbeit der Hospizbegleiter.

Anne Fotoshop
Anne Harfe

Begeisterung und Dankbarkeit nach erfolgreicher Schulung der Hospizbegleiter

Ich habe gewagt, mich darauf einzulassen, jetzt bin ich so dankbar, dass ich die Schulung gemacht habe.“ Diese und ähnliche Worte fanden die 13 neu ausgebildeten Hospizbegleiter des Hospizvereins Main-Spessart beim Abschlusswochenende in der Geschäftsstelle in Karlstadt. Ein neuer Lebensraum habe sich für sie geöffnet, betonte eine Teilnehmerin, denn sie gehe jetzt anders mit ihren Mitmenschen, vor allem den alten Menschen, um. Als Altenpflegerin habe sie sich gerne für die Schulung angemeldet, aber der Kurs bringe ihr privat noch viel mehr, berichtet eine weitere Teilnehmerin.

An 17 Schulungsabenden und 3 Wochenenden durchliefen zwölf Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer ein vielseitiges Programm, das sie umfassend an die Thematik der Hospizarbeit heranführte. Schon am ersten Schulungswochenende im Oktober erlebten die Kursteilnehmer unter Anleitung des Schulungsteams den wichtigen Einblick in ihre eigene Endlichkeit. Fast alle brachten sehr persönliche Verlusterlebnisse mit in die Gruppe. Sehr schnell entstand eine gesprächsoffene, vertraute Atmosphäre in der Gruppe. Dabei waren die Tränen ebenso erlaubt wie Lachen und Fröhlichkeit. „Wir sind zusammengewachsen und ich habe viel über mich selbst gelernt“, berichtete eine Teilnehmerin.

Das anspruchsvolle Schulungsprogramm wurde von erfahrenen Hospizmitgliedern und externen Referenten gestaltet. Schulungsabende zum Thema Kommunikation und Empathie waren dabei, wie auch medizinische Themen aus dem Bereich Schmerztherapie, Palliativmedizin, Demenzerkrankung und pflegerische Maßnahmen. Der sensible Bereich Trauerarbeit und Bestattungswesen war ebenso Inhalt der Schulung wie auch eher pragmatisch juristische Einblicke in den Bereich der Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht und psychologische Hilfestellungen zum Thema Selbstpflege / Kraftquellen. Neu im Programm und ein Glücksfall für die Gruppe: Christine Hartmann-Manzke, selbst Teilnehmerin und Malerin, öffnete ihr Atelier in Lohr für einen kreativen Nachmittag. Zum Thema Tod, Trauer und auch Lebensfreude entstanden ganz beeindruckende Bilder aus der Hand der Hospizschüler. Parallel zur Schulung konnten die Teilnehmer ein mehrstündiges Praktikum z. T. unter Anleitung eines erfahrenen Hospizhelfers absolvieren. Das letzte Schulungswochenende führte die Teilnehmer dann auf einen spirituellen Weg, bei dem ethische Fragen, Glaubenswege und Rituale der verschiedenen Religionen im Mittelpunkt standen. Abschluss war dann eine umfassende Evaluation der vergangenen fünf Monate und natürlich eine kleine Abschlussparty mit Überreichung der Zeugnisse.

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Die neu ausgebildeten Hospizbegleiter sind:
Andrea Amersbach – Karlstadt, Renate Gschwender – Rothenfels, Jutta Goldbach – Lohr/Steinbach, Christine Hartmann-Manzke – Lohr, Georg Hegel – Lohr, Sandra Höfling – Gemünden,
Annemarie Keller – Marktheidenfeld, Alexandra Kohlhepp – Wiesenfeld, Doris Krug – Lohr/Ruppertshütten, Monika Ötzel – Marktheidenfeld, Monika Rützel – Burgsinn, Daniela Scheuerer – Burgsinn,
Friderike Väthjunker – Marktheidenfeld,

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Montag von 16.00 - 18.00 Uhr
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