|
12 Frauen und 3 Männer zum Hospizhelfer ausgebildet
Mit großer Freude konnte die Vorsitzende des Hospizvereins Main-Spessart, wieder wie in jedem Jahr Zertifikate an die neu ausgebildeten Hospizhelfer übergeben. „Besonders freut mich“, so die Vorsitzende, „dass diesmal 3 Männer dabei waren.“ Denn der Hospizgedanke werde überwiegend von Frauen getragen. Der Verein bietet in jedem Jahr die kostenlose Ausbildung zum Hospizhelfer an. Über ein halbes Jahr öffnete das Schulungsteam den Teilnehmern einen ersten Zugang für die ehrenamtliche Begleitung Schwerkranker und Sterbender sowie für die Trauerarbeit.
Alle Teilnehmer blickten nach Abschluss der Schulung voll Lob und Begeisterung zurück. Das Engagement für den Verein wird gewünscht, aber der praktische Einsatz am Krankenbett ist für jeden ausgebildeten Helfer freiwillig. „Ich habe für mich auch persönlich sehr viel gelernt“, betonte eine Teilnehmerin. „Ich kann mit den alltäglichen Dingen viel gelassener und entspannter umgehen.“ Eine zweite Teilnehmerin: „Anfangs hatte ich große Ängste, weil ich dachte, die Konzentration mit traurigen Themen macht mich melancholisch und depressiv. Aber das Gegenteil war der Fall!“ Die Ausbildung an 14 Schulungsabenden und an 3 Wochenenden sei anstrengend gewesen, erzählt eine Altenpflegerin, aber sie sei gerne zur Schulung gekommen und könne vieles für ihren Beruf verwenden.
Die Hospizhelfer bedankten sich in ihrer Schlussbilanz für die Vielfalt der Themenbereiche. Sie erhielten unter anderem Einblicke in Kommunikationsformen mit Schwerkranken und Sterbenden, in die Palliativmedizin und das Bestattungswesen. Das Thema Sterben wurde unter Anleitung der Referenten aus medizinischer, ethischer und religiöser Sicht beleuchtet und diskutiert.
Die „frisch gebackenen“ Hospizhelfer sind: Maria Theresia Bader – Gemünden, Reiner Eck – Karlstadt, Ilse Faulhaber – Aschfeld, Eva-Maria Franz – Karlstadt, Berthold Furth – Gemünden, Gertrud Günzel – Schaippach, Gabriele Hoh- Marktheidenfeld, Rosemarie Kimmel – Stetten, Julia Lamprecht – Karlburg, Heidi Mathes – Eußenheim, Manuela Menzel – Zellingen, Marion Merz – Lohr, Eva Strohmenger – Karlstadt, Jürgen und Susanne Trabel – Triefenstein.
|